23.04.2024

 

Kassauer KK-Auflageschützen bleiben in Verbandsliga durch „Torverhältnis“ – Malenter gewinnen im OH-Derby 2:1, sind als Vorletzter dennoch Absteiger

Der SC Kalübbe ist ungeschlagener Meister

 

KELLINGHUSEN        Das war noch ein packender Endkampf der acht Kleinkaliber-Auflagemannschaften in der Verbandsliga des Norddeutschen Schützenbundes. Die Meisterschaft gewann Vorjahressieger SC Kalübbe trotz Ersatzschützen mit 14:0 Punkten vor der Schützengilde Stuvenborn mit 12:2. Dem Schützenverein Malente nützte im OH-Derby das 2:1 über den SSV Kassau nichts mehr. Neben dem punktlosen SchV Kappeln geht es zurück in die Landesliga Süd. Bester Einzelschütze ist wie vor einem Jahr der Malenter Gerhard Ayszoll.

 

 

Im Landesleistungszentrum Kellinghusen hatten die Malenter um den Gesamtbesten Gerhard Ayszoll gegen den Ligazweiten SchG Stuvenborn mit 1:2 das Nachsehen. Die zweite Tagesniederlage mit noch einmal 1:2 gegen Kassau bescherte dem Malenter Dreierteam mit Ayszoll, Hans-Jürgen Machalke und Christian Michel die magere Ausbeute von 4:10 Tabellenpunkten aus den sieben Begegnungen. Der SSV Kassau kam durch seine knappe 1:2-Niederlage gegen den TSV Büsum ebenfalls auf 4:10, rettete den Klassenerhalt aber als Sechster von acht Dreiermannschaften. „Mein knapper Sieg von 301,2:301,0 über den Malenter Christian Michel hat am Ende für das bessere Torverhältnis von 9:12 gesorgt“, sagt schmunzelnd und selbstbewusst Miroslaw Surkic. Damit meinte er die Einzelpunkte, die Malente nur mit 8:13 einsammeln konnten. „An mir lag es nicht, obwohl die Niederlage um 0,2 Ring schon bitter war“, sagte Christian Michel, der den diesmal fehlenden Lothar Bruhn gut vertrat. „Das Team hätte vorher schon einiges gewinnen müssen.“ Ein wenig tröstlich ist, dass die Malenter Dritte wohl einen der beiden Aufstiegsplätze einnimmt, weil Landesliga-Süd-Sieger SG Stuvenborn nicht aufsteigen darf. Als Meister der Nordstaffel steigt der SV Tarp mit auf.

Der Malenter Gerhard Ayszoll ist wie vor einem Jahr Gesamtbester

Als Dritter des Vorjahres kaum der SSV Kassau also mit einem blauen Auge davon. Sieben Einsätze absolvierte Herbert Müllner-Rieder, in der Einzelwertung rangiert er auf Rang neun. Carsten Zupke schoss fünf Durchgänge, ließ sich wegen der Betreuung der Kassauer bei der DM in München aber durch Olaf Tamm vertreten. „So knapp darf es 2024 nicht wieder zugehen, wir haben im Wettstreit um den Klassenerhalt ganz schon gezittert“, sagte dieser.

Miroslav Surkic, ein zuverlässiger Kassauer

Die Kalübber Mannschaft musste am Schlusstag in Dirk Laukmichel und Karl-Heinz Mundt Ersatz für die verhinderten Werner Petersen und Bernd Sinner finden, beide machten neben Heiko Früchting ihre Sache aber gut und brachten den Vorjahreskonkurrenten SchV Neumünster mit einem 2:1 aus dem Rennen. So nutzte die SchG Stuvenborn die Chance und kletterte mit den Erfolgen gegen die Malenter und den TSV Büsum noch auf die zweite Position mit 12:2 Punkten vor Neumünster mit 8:6. Gut schlug sich Aufsteiger Büsum mit 6:8 als Fünfter hinter dem SSC Fockbek.

 

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