23.04.2024

KK-Verbandsliga der Auflageschützen geht los

Kleinkaliber-Auflageteams aus Malente und Kassau mit Sieg und Niederlage – Verbandsliga im Norddeutschen Schützenbund startet nach zwei Jahren Pause – SSC Kalübbe Tabellenerster

 

KELLINGHUSEN       Start in die neue Saison der Kleinkaliber-Auflageschützen in Schleswig-Holstein. Die Verbandsliga als höchste Klasse im Norddeutschen Schützenbund bestimmen zunächst wie erwartet der SC Kalübbe und der SchV Neumünster nach zwei Siegen. Gut machte sich das Dreierteam des Schützenvereins Malente mit dem 2:1 über die Elmshorner SchG, das 0:3 gegen Neumünster verschreckt den Liganeuling nicht. Mit 2:2 Punkten steht auch der SSV Kassau in der Tabelle als Vierter hinter Malente. Dem 2:1 über den SSC Fockbek folgte ein glattes 0:3 gegen Kalübbe, das Team lief vor drei Jahren noch unter der Flagge des SV Hubertus Kiel und war Ligameister.

Der Malenter Gerhard Ayszoll ist derzeit Vierter

 

 

Der Malenter Gerhard Ayszoll setzte sich im NDSB-Landesleistungszentrum Kellinghusen durch seine guten 305,7 Ringe nach dem ersten Tagesdurchgang gleich an die Spitze. Jutta Jürgensen steuerte gegen die Elmshorner 304,3 Zähler bei und freute sich zunächst über Position vier in der Einzelwertung. Als Dritter im Team hatte Lothar Bruhn beim 292,0:305,4 keine Chance. Gegen Neumünster büßten Jürgensen und Ayszoll Ringe ein und konnten wie Bruhn das 0:3 einfach nur akzeptieren.

 

 

Der SchV Malente will als Neuling mitmischen

Für den SSV Kassau war beim 2:1 über Fockbek Glück nötig. Carsten Zupke hatte in Paarung eins sicher mit 302,4:290,1 gewonnen, Herbert Müllner-Rieder unterlag extrem knapp mit 297,1:297,3. „Die 0,2 Ringe finde ich richtig ärgerlich“, sagte er enttäuscht und drückte Stefanie Sevke für Paarung drei die Daumen. „Das war knapp, ich habe aber auch gekämpft“, merkte diese erleichtert nach 290,8:289,2 und dem Teamerfolg von 2:1 an.

„Am Nachmittag war beim 0:3 gegen Kalübbe nichts zu machen“, sagte als Teambester Carsten Zupke. Unter allen Startern rangiert er auf Platz sieben. „Ich denke, wir haben den alten und neuen Meister der höchsten Klasse im NDSB gesehen.“ Die Einzelwertung führt Werner Petersen mit 610,2 vor Peter Weinreich mit 610,0 (beide Kalübbe) und Gerhard Ayszoll mit 607,4 Ringen an. WB

Print Friendly, PDF & Email