SV Malente und Eutiner Sportschützen schaffen Bundesliga-Aufstieg nicht

 
 

HANNOVER Die Ausscheidungsrunde für die besten Teams der Verbandsligen aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Landesverband Nordwest brachte für die Vertreter des Norddeutschen Schützenbundes keinen Aufstieg in die II. Bundesligen Nord. So werden die Luftgewehrschützen des SV Malente als Verbandsligazweiter und die Eutiner Sportschützen als Meister mit der Luftpistole im Lande bleiben.

Die doppelten Serien der jeweils fünf Starter brachten mit dem Luftgewehr den Neuling SV Burweg (3877 Ringe) aus Nordwest ins zweite Oberhaus, drin bleibt der Tabellensiebte der Liga. Der SV Leuchtenburg (Nordwest) kam auf 3839. Für die Malente mit ihren 3816 Ringen gab es Rang fünf unter neun Teams, Verbandsligameister SSG BooKuRiTra aus dem Kreis Segeberg folgte auf Platz sechs mit 3805.

Trainer Ingolf Falkenberg: „An so einem Tag müssen alle Bestleistung schießen, so wird das nichts.“ In den Köpfen hatten vier der Starter aber vielleicht bereits ihre Einladung zur Sichtung des Deutschen Schützenbundes in Frankfurt, wo es um Plätze in der Disziplin Armbrust geht. „Das ist uns eigentlich wichtiger als die Bundesliga mit den weiten Reisen.“

Friedrich Pietsch von den Eutiner Sportschützen sprach große Anerkennung gegenüber den beiden Aufsteigern aus. Der SV Groß und Kleinkaliber aus Hannover bleibt in der Bundesliga, an deren 3691 Ringe kamen die Mitbewerber nicht heran. Neuling sind die Sportschützen Brackstedt, ebenfalls aus Niedersachsen. Diese hatten aber bei 3673 Ringen lediglich sechs mehr als der SV Assel als Dritter. Die Eutiner brachten 3605 Ringe auf Rang sechs zusammen, der weitere Nordvertreter Böklunder Sportschützen folgte mit 3592. „Wir müssen einfach erkennen, dass wir zwar in Schleswig-Holstein über Jahre in der Verbandsliga Beste sind, für die II. Liga reichen die Ringzahlen aber einfach nicht“, beschreibt Pietsch die Rückschau auf den Aufstiegswettkampf. „Spaß macht es uns trotzdem und ein guter Test für die Landesmeisterschaften ist so ein Wettkampf allemal.“

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