Schwartauer und Malenter Verbandsligateams haben es nach Runde fünf schwer

SV Hubertus Kiel und SchG Revensdorf bestimmen Kleinkaliber-Auflageschießen

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Brigitte Preuß siegte in der Verbandsliga, Ehemann Dirk unterlag bei Malente III in der Landesliga Süd. Foto: WBO

BAD SCHWARTAU/REVENSDORF Vor dem Schlusstag der neuen Verbandsliga im Kleinkaliber-Auflageschießen droht der Schwartauer Schützengilde und dem SV Malente bei 3:7 Punkten der Abstieg in die Landesliga. Runde fünf wurde wegen der Ferienzeit als Fernwettkampf organisiert, am 21. August folgen zwei Tagespartien im Schießsportleistungszentrum des Norddeutschen Schützenbundes in Kellinghusen. Tabellenletzter ist derzeit der SSC Fockbek mit 2:8 Zählern.

Die Bad Schwartauer holten gegen Tabellenführer SV Hubertus Kiel immerhin beim 2:4 einen Einzelerfolg durch Horst Nehmert gegen Werner Petersen mit 284:282. Im Spitzenduell unterlag Wolfgang Siebuhr mit 290:294 Peter Weinreich, der nach fünf Runden beeindruckend auf einen Durchschnitt von 294,4 blicken kann. Als Dritte im Team hatte Britta Fabig beim 286:296 gegen den Kieler Helmut Probst keine Chance. Kommende Gegner sind die SchG Stuvenborn und Schlusslicht Fockbek, ein Sieg sollte möglich werden.

Für den SV Malente punktete Brigitte Preuß mit 287:283 gegen den Revensdorfer Klaus-Peter Landau, Karin Hirsch unterlag gegen Ilse Landau deutlich mit 274:284. Für Spannung sorgte jedenfalls vorübergehend Jutta Jürgensen, am Ende hieß es aber 284:288 gegen Hans-Otto Stender. Dirk Preuß, der bei Malente III gegen Klein Wesenberg in der Landesliga mit 276:280 nichts ausrichten konnte, gratulierte seiner Frau und drückt die Daumen, dass gegen Schellhorn und die Bramstedter Rolandschützen noch ein Punktgewinn möglich wird. „Wir trainieren doppelt, diese Gegner sind aber schwer zu besiegen“, merkte Brigitte Preuß realistisch an.

Hinter den Kielern steht nach dem 4:2 gegen den SSC Fockbek die SchG Stuvenborn mit 8:2 Punkten auf Tabellenrang zwei. Bei Fockbek zeigte Brigitte Friedrichs gegen Katharina Rehn mit 290:289 starke Nerven. Harald Kistenmacher verlor dann klar 278:286 gegen Silke Kirchner, bei Rüdiger Rohwer gegen Anke Detlef waren es fünf Ringe beim 281:286.

Knisternd die Partie des SV Roland Bad Bramstedt gegen die Schellhorner Gilde, denn Christel Schurillis war beim 286:288 dicht am Erfolg gegen Marina Harder. Zuverlässig wie fast immer Helmut Schümann, der mit mehr als 80 Jahren beim Remis von 293:293 gegen Claudia Beimel viel Beifall erhielt. Rolandschütze Otto Korte glänzte ebenfalls mit der dritthöchsten Tagesringzahl von 293 und sorgte gegen Dirk Beimel (284) für das 3:3 in der Teamwertung. „Schade, mit 7:3 Punkten sind wir wohl aus dem Rennen bei der ersten Titelvergabe dieser neuen und spannenden Verbandsliga“,

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