Erste Verbandsligasaison Kleinkaliber-Auflage beendet

Schwartauer SG mit Glück weiter drin, SV Malente und SSC Fockbek heißen die Absteiger
SV Hubertus Kiel hat Meisterteam

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Karin Hirsch vom SV Malente kam gegen die Rolandschützen zu ihrem zweiten Saisonerfolg. Foto: WBO

KELLINGHUSEN Im Spitzenwettkampf der neu geschaffenen Verbandsliga der Kleinkaliber-Auflageschützen des Norddeutschen Schützenbundes fiel im siebten Wettkampf die Entscheidung über den Titel. Der Schützenverein Hubertus Kiel schlug klar mit 5:1 den ersten Vizemeister SchG Stuvenborn und steht mit 12:2 Punkten in der Tabelle der acht Dreierteams oben. Nur gegen die Schellhorner SG als Drittplatzierten hatte es eine 2:4-Niederlage gegeben. Neben dem SV Malente und dem SSC Fockbek hätte auch die Schwartauer SG absteigen müssen, mangels eines Aufsteigers aus der Landesliga Mitte, bleibt dem Team mit Wolfgang Siebuhr, Britta Fabig und Eva Kalkenings dies erspart.

Die Kieler brillierten gegen Fockbek durch Peter Weinreich (294:291), Helmut Probst (290:285) und Werner Petersen (292:285) beim 6:0. Besser als Rundenwettkampfsieger Weinreich mit einem Schnitt von 294,29 Ringen war gegen die Stuvenborner noch Probst mit eindrucksvollen 295, sein Gesamtschnitt als Zweiter unter allen Startern stieg auf 292,43 Ringe. Das packende Duell Weinrich gegen Silke Kirchner ging 294:290 aus.

Vormittags im NDSB-Leistungszentrum Kellinghusen war das Stuvenborner Team aus dem Kreis Segeberg beim 6:0 über die Schwartauer SG noch optimistisch, was die Titelchancen anging. Silke Kirchner setzte sich mit 292:281 gegen Britta Fabig durch, Katharina Rehn ließ Wolfgang Siebuhr beim 291:283 keine Siegmöglichkeit und Anke Detlef behielt beim knappen 284:282 gegen Horst Nehmert die Nerven. Dann aber folgte die 1:5-Niederlage gegen Kiel. „Das war ein guter Start in dieser hochklassigen Liga für Senioren, wir freuen uns auf die nächste Saison“, sagte Katharina Rehn, die mit ihrem Durchschnitt von 289,29 Ringen als Viertbeste der Verbandsliga hinter der Fockbekerin Brigitte Friedrichs (289,86) ebenfalls ihre Klasse unter Beweis stellte.

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Der Kieler Peter Weinreich behielt in der Einzelwertung nach sieben Runden die Nase vorn. Foto: WBO

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Für Malente nervenstark wie immer: Brigitte Preuß mit zwei knappen Siegen. Foto: WBO

Die Schellhorner Gilde ließ mit einem 4:2 die Träume des SV Malente auf den Klassenerhalt platzen. Konzentriert bewies sich Brigitte Preuß mit einem hauchdünnen 283:282 gegen Claudia Beimel. Später ging es mit 4:2 über den SV Roland Bad Bramstedt besser, die Rolandschützen rutschten damit hinter Schellhorn auf Tabellenrang vier. Wieder war es die volle Konzentration von Brigitte Preuß, die erst im 30. Schuss mit 291:290 gegen Christel Schurillis die Oberhand behielt. „Das ging zweimal ganz schön an die Nerven“, sagte sie lachend. Jutta Jürgensen hatte beim 281:285 gegen Helmut Schümann das Nachsehen. Bei den Malentern freute sich Teamneuling Karin Hirsch über ihren zweiten Saisonsieg von 284:277 gegen Karl Wagner. „Schade, dass wir absteigen, in der Landesliga sehen wir aber einen erneuten Aufstieg als möglich“, merkte eine begeisterte Karin Hirsch an.

Neu dabei sein werden aus der Landesliga Süd Meister SV Neumünster und der SV Trap aus dem Norden. Sehr zufrieden mit der ersten Ligasaison war auch NDSB-Ligaleiterin Gaby Flor: „Neben dem System der Verbandsliga Luftgewehr und den Landesligen das ebenfalls für die interessierten Kleinkaliber-Auflageschützen einzuführen war richtig. Ich habe nur Zustimmung vernommen.“

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