Beate Jung und Edgar Dünnfründt sind das Kreiskönigspaar 2015

Manuela Gohlicke gewinnt zielsicher den Altkönigs-Pokal

SARAU Beate Jung von den Kasseedorfer Schwentineschützen und Edgar Dünnfründt vom Schützenbund Glasau-Sarau sind das neue Kreiskönigspaar des Kreisschützenverbandes Ostholstein, den Altkönigspokal nahm die Sarauerin Manuela Gohlicke in Empfang. Erste und zweite Hofdame dürfen sich die Ahrensböker Gillschützinnen Ellen Engel und Anuschca Strehse nennen, erster und zweiter Ritter sind der Gillschütze Karl-Heinz Kistel und der Sarauer Manuel Zamorano.

Unter den vierzig Frauen und Männern aus dem Kreis der 34 Sportschützenvereine und Gilden des Kreisschützenverbandes Ostholstein entbrannte ein spannender Luftgewehr-Auflagewettkampf im Vereinshaus des Schützenbundes Glasau-Sarau. Die Gastgeber Jubelten nach einem langen Wettkampftag, der mit einem gemeinschaftlichen Frühstück begann, gleich mehrfach. Edgar Dünnfründt schoss sich mit zwei satten Zehnen klar im Endkampf der besten acht Männer an die Spitze und durfte die Insignien des neuen Kreiskönigs vom Großenbroder Wolfgang Wagner in Empfang nehmen. Vorjahreskönig Manuela Gohlicke zauberte einen „Teiler“ von 7,5 hin und gewann den vom Ehepaar Gülck gestifteten Altkönigspokal als Nachfolgerin von Ellen Engel sicher. Ihre Nachfolgerin als Kreiskönigin Beate Jung war zunächst Sechste mit 37,6, schoss sich dann mit dem besten Treffer (3,7) auf insgesamt 41,3 und an die Spitze, stark waren auch die Leistungen von Ellen Engel (51,2) und Anuschca Strehse (61,4).

Foto von: (WB)
Endkampfteilnehmer Männer und die Finalteilnehmerinnen

Edgar Dünnfründt machte als Dritter des Vorkampfes mit 11,4 schon seinen Anspruch deutlich, zum dritten Mal nach 2006 und 2010 Kreiskönig werden zu wollen. Da lag noch Martin Laschinsky von den Schwentineschützen Kasseedorf mit 6,1 aussichtsreich vorn. Während dieser keinen Superschuss mehr bringen konnte und am Ende Achter wurde, legte Dünnfründt im Finale die beste Zehn mit 11,8 unter den acht Männern hinzu. An seine 23,2-Teilerzahl kam niemand heran. Viel Beifall erhielt der bereits 85 Jahre alte Karl-Heinz Kistel für Teiler 53,0, kaum schwächer traf Manuel Zamorano mit 61,5.

Kreisvorsitzender Heinrich Möller startete diesmal selbst und schaffte es als Vierter unter die besten Acht. „Ich wünsche mir im kommenden Jahr noch mehr Teilnehmer, wir müssen noch deutlicher machen, dass sich besondere Pflichten für das Königspaar für das Jahr nicht ergeben.“ Seine Stellvertreterin Ute Barths sorgte mit dem Schützenbund für eine reibungslose Organisation: „Es hat nach dem Vorkampf noch erhebliche Platzierungsverschiebungen gegeben. Das macht den Reiz des Wettstreites aus, bei dem es um zwei gute Zehnen geht. Jeder kann dabei Glück haben.“ Gemessen werden die Treffer elektronisch, als „Teiler“ bezeichnet wird die Abweichung vom Zentrum.

Die Pokalstifter Christel und Jasper Gülck hielten sich beim Altkönigs-Pokalschießen „vornehm zurück“, freuten sich aber über die angereisten früheren Würdenträger des seit 1984 stattfindenden Wettbewerbs. Ab Rang zwei ging es ebenfalls sportlich gut und knapp zu. Hinter Manuela Gohlicke schoss Edgar Dünnfründt mit 28,0 Teilerwert erneut gut, knapp gefolgt von Wolfgang Wagner vom Schützenverein Großenbrode.

Ute Barths überreichte allen Endkampfteilnehmern ein Erinnerungsgeschenk und gratulierte Christel Gülck zu den beiden Bronzemedaillen bei der Deutschen Meisterschaft in Hannover. „Wir drücken die Daumen, dass es am 19. Oktober in Dortmund mit dem Luftgewehr auch für einen Platz auf dem Treppchen reicht.“

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