„Ziel-im-Visier – Zukunft Schützenverein“ ist gut angelaufen

 
 

Ostholstein – „Deutschlandweit ist die Aktion des Deutschen Schützenbundes mit dem Ziel neue Mitglieder zu gewinnen, gut angelaufen. Wir hoffen, dass auch die 36 Vereine in Ostholstein ordentlich mitmachen und besonders für das Zentralwochenende am 6. und 7. Oktober sich etwas einfallen lassen“, sagt Heinrich Möller aus Bujendorf. Der Kreisvorsitzende weist darauf hin, dass per Internet nur noch bis zum 15. Juli das kostenfreie Mit-Mach-Paket beim Deutschen Schützenbund bestellt werden kann.

„Natürlich brauchen die Vereine nicht unbedingt Werbeartikel, aber eine Unterstützung ist das Paket des DSB schon“, wirbt Möller für einen schnellen Klick im Internet auf der Seite des Bundesverbandes. Über 3000 Vereine aus den zwanzig Landesverbände hätten bereits die Pakete für Luftdruckwaffen bzw. Bogensport abgerufen und sich für den Höhepunkt der Mitgliederwerbung Anfang Oktober gemeldet. Der DSB stelle damit kostenfrei 50 Trimmy-Teilnehmermedaillen, 1000 Schuss Luftgewehrmunition, 100 Schießscheiben, zehn Plakate, 200 Handzettel und einen USB-Stick mit Pressetexten sowie einen Radio-Jingle zur Verfügung. Die Bogensportvereine erhielten 25 Bogensportauflagen. „Das alles hilft schon. Ich weiß allerdings nicht, inwieweit die Ostholsteiner sich da schon angemeldet haben. Über Angebote der Tage der offenen Tür im Oktober haben wir bislang erst drei Zusagen. Ich hoffe, die Ostholstein-Clubs verpassen ihre Chance nicht, sich in diese gewaltige Gemeinschaftsaktion des Deutschen Schützenbundes einzubringen. Immerhin beklagen wir auch jährlich Mitgliederrückgänge.“ Ein Hauptproblem sei sicher, Jugendliche, Erwachsene und vor allem die älteren Menschen an den Schießsport heran zu führen. „Wer einsteigt, spürt plötzlich, dass es Spaß in der Gemeinschaft macht. Das Auflageschießen kann man gerade bis ins hohe Alter ausüben. Die Vereine haben durchweg Sportgeräte, besondere Kosten entstehen also nicht.“ Die Wege der Mitgliederwerbung können vielfältig sein. Tage er offenen Tür, Treffen mit Patenkompanien, Hilfsorganisationen oder eine Zusammenarbeit mit Schulen und Kommunen hätten sich bewährt.

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