26.02.2024

Schade, – drei Nordlichter nicht bei Europameisterschaft

Als Trost gibt es für die Armbrustschützen Länderwettkampfstarts in Österreich

Foto von: (WB)
Jo Flor wollte verpasste den Start bei der Europameisterschaft der Juniorinnen, nur tritt sie beim Mehrländerwettkampf an. Foto: WB

Plattning – Landestrainer Ingolf Falkenberg vom Schützenverein Malenter beschönigt nichts: „Alle drei Starter aus dem Bereich des Norddeutschen Schützenbundes, die vor Wochen noch ihre Aufnahme in den Nationalkader des Deutschen Schützenbundes schafften, hatten wohl einfach Nerven.“ Für Jo-Isabelle Flor, Birte Ihms und Ewald Kerner ist der Traum vom Start bei der Europameisterschaft zerplatzt. Als Trostpflaster gibt es in der Zeit vom 2.bis 5. Juni in Innsbrück/Österreich immerhin einen Auftritt beim Mehrländerwettkampf der Armbrustschützen auf zehn Meter Distanz.

In der Damenklasse schaffte Birte Ihms durchaus brauchbare 380, 387 und 388 Ringe. Mit ihren 1155 als Fünftbeste untern neun eingeladenen Armbrustschützinnen kam sie bei drei vergebenen Startplätzen aber gegen die Bayerstarter Sandro Tauber (1178) und Tatjana Deißer (1171) nicht an, Dritte für die EM ist Stephanie Bauer aus dem Landesverband Württemberg (1163).

Die 1153 Ringe aus der Qualileistung zur Aufnahme in den Nationalkader hätten der jungen Jo-Isabelle Flor in der Juniorinnenklasse aus Zarnekau allemal gereicht. Mit mageren 367 startete sie. „Da wusste ich schon, dass alles vorbei war“, merkte sich trocken und selbstkritisch an. Da nützten auch die 383 und 382 Ringe nicht mehr. Am Ende das Tages stand sie mit1132 als Sechster von acht in der Liste, Beste waren Isabella Straub aus Bayern (1151), Britta Weil aus Württemberg (1149) und Jasmin Gebhard aus Bayern (1147). Chancenlos blieb bei den Junioren Ewald Kerner mit 1100 Ringen, er will beim Länderkampf in Österreich erst einmal internationale Wettkampfluft schnuppern.

Print Friendly, PDF & Email