13.07.2024

Malenter Wolfgang Langenfeld sammelt Landesmeistermedaillen

NDSB-Gold auch für Stephan Dohm, Robin Jedtberg und Niklas Woisin

BAD BRAMSTEDT/AHRENSBURG Ostholsteins Sportschützen spielen auch in den Kleinkaliberwettbewerben bei den Landesmeisterschaften des Norddeutschen Schützenbundes eine führende Rolle. Beteiligt sind dabei Jugendliche wie auch ältere Semester. Bedauerlich ist allerdings, dass die Zahl der Sportler, die sich das Freihandschießen noch zutraut, rapide abnimmt. Insofern geht es für viele vor allem um das Erreichen der Qualifikationsnormen zu den nationalen Meisterschaften des Deutschen Schützenbundes, der Wettstreit ist manchmal gegen nur einen oder zwei Mitbewerber nicht mehr sportlich reizvoll.

Die Leistungen der Besten können sich aber sehen lassen. Im KK-Dreistellungskampf lieferte in der Altersklasse (ab 46 Jahre) bei vier Startern Stephan Dohm vom SSV Kassau als überlegener Meister 562 Ringe ab, gefolgt vom Teamkameraden Andreas Berthold (545). Ganz oben auf dem Treppchen stand ein strahlender Wolfgang Langenfeld vom Schützenverein Malente, mit 540 Zählern setzte er sich gegen Werner Walter (527) und zwei weitere Konkurrenten durch. „Hoffentlich reicht das für München“, entfuhr es ihm. „Und endlich Gold, denn mit der Armbrust und dem Luftgewehr schrammte ich bei zweimal Silber jeweils nur um einen Ring an den Titeln vorbei.“

Die Malenter konnten auch mit ihrer KK-Liegendmannschaft jubeln, in der Schützenklasse schafften Christian Hirsch als Einzelvizemeister mit 580 Ringen („Leider fehlten mir zwei Zähler“), Tim Gruthoff und Andreas Möller den Titelgewinn. Der SSV Kassau gewann Bronze. Seine zweite Goldmedaille holte sich nach dem Luftgewehr-Liegendwettbewerb in der Jugendklasse der Kassauer Robin Jedtberg nun auch mit KK-Sportgerät ungefährdet mit 578 Ringen, Rang fünf ging an den Eutiner Sportschützen Tim Schulz (559). Stolze 17 Zähler Vorsprung holte in der Altersklasse Junioren B (17 bis 18 Jahre) Niklas Woisin vom SV Malente heraus. Bei den jungen Damen verpasste als Vierte die Kassauerin Tanja Zupke mit 571 knapp Edelmetall. Hingegen strahlte ihre Vereinskollegin Lina Meier zu Recht über 590 von 600 möglichen Ringe, allerdings schießt sie in diesem Jahr im starken Team der SSG BooKuRiTra; für München wohl eine richtige Entscheidung.

Mager auch die Beteiligung am relativ neuen Wettkampf Kleinkaliber mit Zielfernrohr. So musste als Meister Heiko Bausch vom Schützenverein Großenbrode nur Bernd-Klepper, diesmal für Quickborn-Renzel, antreten (255:234). Es stellt sich angesichts dieser und auch anderer geringer Teilnehmerzahlen die Frage, ob die Schützenverbände nicht darauf verzichten sollten, sich immer neue Disziplinen ausdenken.

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