21.05.2024

Malenter Armbrustschützen bestimmen Landesmeisterschaft

Europameisterin Birte Ihms schickt den Bolzen nur sechsmal nicht in die Zehn

KIEL Die Armbrustschützen des Norddeutschen Schützenbundes haben in den Sportlern des Schützenvereins Malente seit Jahren zuverlässige Vertreter, sie sind nach den jetzt in Kiel ausgetragenen Landesmeisterschaften auf dem Weg zur Deutschen. Ihrer Favoritenrolle gerecht werden konnte die 29-jährige Birte Ihms als Meisterin der Frauen und insgesamt Beste aller Klassen mit eindrucksvollen 394 von 400 möglichen Ringen. Die amtierende Europameisterin ist damit bereits wieder in einer Superform, vor einem Jahr in Innsbruck hatte die Eckernförderin im Regelprogramm nach 40 Schüssen „nur“ 387 Ringe erreicht.

Trainer Ingolf Falkenberg ist zufrieden mit dem Abschneiden seiner Schützlinge: „Silber gewann mit stolzen 393 Zählern Carina Casten und als dritte im Team der offenen Wertung packte Mara Schliemann als Juniorenlandesmeisterin noch 387 hinzu. Das sind 1174 Gesamtringe und neuer Landesrekord.“ Bei den Titelkämpfen vor einem Jahr in Schleswig-Holstein hatte ein Malenter Team mit Ihms, Falkenhagen und Gruthoff durch 1166 bereits Rekord geschossen.

Leistungsstütze in der II. Mannschaft war diesmal Christian Hirsch, auch er lieferte hervorragende 393 ab und ist überragender Landesmeister. Mit Vizemeister Marco Falkenhagen (386) bei den Männern und Tim Gruthoff gab es für 1141 Ringe Silber für die Malenter vor den Lübecker Sportschützen (1133). Für die Hansestädter gewann Karl-Heinz Blumtritt mit 377 Bronze. Hinter Mara Schliemann landete in der Juniorenklasse Niklas Woisin mit enttäuschenden 364 auf Rang zwei.

Das Geschehen in der Altersklasse (ab 46) bestimmte wie im Vorjahr für den SSV Kassau Jens Path, sicher setzte er sich mit 385 vor dem Lübecker Sören Hochwald (380) und dem weiteren Kassauer Andreas Berthold (371) durch. Und noch einmal war der SV Malente dran, Werner Walter gewann mit 364:360 vor Rüdiger Rohwer vom SSC Fockbek die Seniorenwertung.

Bei der Armbrustentfernung von 30 Metern hatte der Lübecker Sportschütze Sören Hochwald beim 550:548 die besseren Nerven.

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