23.06.2024

Volker Sieber und Dennis Baldin in der Halle chancenlos

Bogensportler ermittelten Deutsche Meister in Dietzenbach
Zweimal Gold und zweimal Bronze für den Norden

Foto von: (WB)
Dennis Baldin und Volker Sieber

Dietzenbach – Die Bogensportler aus dem Landes Schleswig-Holstein konnten erneut bei einer Deutschen Meisterschaft Medaillen gewinnen. Diesmal wurden die Hallen-Bogensporttitel in den Disziplinen Revurve, Compound und dem schlichten Blankbogen ermittelt. Als Ostholsteins Vertreter gingen Dennis Baldin vom TSV DG Holsteinische Schweiz als 27. in der Qualifikationsrunde der Schützenklasse und Volker Sieber vom SV Griebel als 13. in der Endabrechnung der Altersklasse leer aus.

Baldin war als Vizelandesmeister des Norddeutschen Schützenbundes mit 563 Ringen ins Rennen gegangen, dieses Resultat schoss er auch bei der DM. Damit war die Finalrunde nicht zu erreichen, die in der Schützenklasse erst später im knock-out-Verfahren zum Titelträger führt.

Landesmeister des NDSB war Volker Sieber mit 565 Zählern geworden, jetzt klappte es wie schon 2010 nicht so wie angestrebt. Vor einem Jahr landete der Griebeler bei der DM auf Rang 18, in den Vorjahren fast immer unter den ersten Zehn. Mit 271 ging die erste Hälfte der Pfeilmenge enttäuschend von der Sehne. Die folgenden 284 konnten bei insgesamt 555 nichts mehr retten und brachten Position 13. Immerhin entschied Sieber als Bester aus dem Norden den „kleinen internen Wettstreit“ in der Altersklasse mit Frank Sobirey (16./552) von der SchGem Norderstedt. Dafür konnte Sobirey aber zusammen mit seinem Teamkamraden Stefan Klaus und Olaf Uhrmacher bei zusammen 1631 Ringen auf das Bronzetreppchen klettern und triumphieren.

Noch einmal Bronze für den NDSB sicherte bei seinem ersten Start in der Schülerklasse A Jochen Haats vom SV Fortuna Stampe aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde. Jubel bei Fortuna noch einmal, denn Birgit Speit holte in der Damenklasse mit dem Blankbogen Gold. Zweiter Goldgewinner war der Junior Henrik Hornung vom Bad Oldesloes Bogensport, vor einem Jahr machte der Componder bereits durch Rang drei auf sich aufmerksam.

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