01.03.2024

Luftgewehrteam des SB Glasau-Sarau klettert auf Tabellenrang drei

Überraschende Niederlagen für die zweiten Teams von Malente und Kassau in der Landesliga Süd

KASSAU/AHRENSBURG Da staunte das Fünferteam des Schützenbundes Glasau-Sarau selbst: Gegen den Tabellenführer der Luftgewehr-Landesliga Süd gab es ein eindrucksvolles 6:4, Lohn ist Platz drei im Feld der acht Mannschaften. Die Segeberger Schießsportgemeinschaft BooKuRiTra II tauscht so die Führung vor der Schlussbegegnung am 2. Februar mit dem SV Wilster aus, der überraschend die Rolandschützen Bad Bramstedt II mit 6:4 schlagen konnte. Enttäuschung beim Schützenverein Malente II, deren Zweite brachte aus Ahrensburg ein 4:6 mit und ist aus dem Rennen um vordere Positionen.

Trainer Klaus Müller vom SB Glasau-Sarau trat diesmal in Kassau nicht selbst als Schütze an. „Ich setze heute auf die Jugend, Wettkampferfahrung ist die beste Schulung“, sagte er lächelnd vor der Begegnung im Kassauer Mehrzweckhaus. Schon bald sah er etwas betrübter drein, sein Sohn Markus als Nummer eins hatte nach 385 und 378 Ringen am vergangenen Wettkampftag diesmal nur ein unerklärbares 347:367 auf die große Anzeigetafel gebracht. Dessen Bruder Jan sorgte mit klaren 373:367 für den Ausgleich und leitete den Erfolg des Teams ein. Zwei spannende Partien im Mittelfeld durch kämpferische junge Damen. Jeanette Schulz setzte nach 372 und 380 Zählern ihre beeindruckende Serie gegen BooKuRiTra mit 375:373 fort. „Das ging ganz schön an die Nerven“, sagte sie erleichtert, als sie zunächst zögerlich und dann freudestrahlend ihr Resultat gegen die hoch eingeschätzte Sina Bidinger betrachtete. Kämpferisch auch Lena Breuer, ein wenig traurig betrachtete sie die knappe Niederlage von 363:364 und drückte dem jungen Finn Larsen die Daumen. „Auf Finn ist Verlass, da war ich völlig sicher“, sagte Trainer Markus Müller und erinnerte an dessen zuletzt gezeigten Leistungen von 369 und 364. Und eben diese 364 schoss er erneut „cool“ heraus, nötig war das eigentlich nicht, denn neben ihm hatte Paul Adolph mit 349 abgeschlossen. Aber wichtig war der dritte Einzelerfolg zum 6:4.

Während für den Schützenbund nach gutem Auftritt gegen Kassau II und Linau sogar noch Tabellenrang zwei oder bei einem Patzer von Wilster gar die Meisterschaft erreichen kann, muss der SV Malente nach dem 4:6 gegen Ahrensburg eher etwas für die Mittelfeldposition tun. Niklas Woisin war die größte Stütze, das Nachwuchstalent zeigte mit 382:364 die beste Leistung aus allen acht Mannschaften und gestaltete das Resultat zusammen mit Wolfgang Langenfeld (365:345) etwas freundlicher. Pech hatte Andreas Möller beim 371:371, klar waren die Niederlagen von Werner Walter (356:372) und Christoph Ochs (361:373). Am 2. Februar warten in Itzehoe ausgerechnet die beiden führenden Teams Wilster und Bramstedt.

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