01.03.2024

Eutiner Sportschützen bleiben in Verbandsliga Schleswig-H.

Rang sechs in Hannover reicht für Regionalliga Nord nicht
LG-Team Bramstedt war dicht dran

Foto von: (WB)
Elfmal vergeblich versucht: Enttäuschte Eutiner Sportschützen mit Kestutis Grau, Hermann Voß, Ulrich Schütt, Oliver Strugies und Friedrich Pietsch (v. l.). Aber sie können schon wieder lächeln. Foto: WB

Hannover – Es soll einfach nicht klappen für die seit Jahren erfolgreiche Luftpistolenmannschaft der Eutiner Sportschützen. Der elfte Versuch des amtierenden Verbandsligameisters aus Schleswig-Holstein ging mit Rang sechs unter neun zur Relegation eingeladenen Clubs daneben. Auf 3599 Ringe kam die Fünfergruppe um Oliver Strugies als Teambesten, 38 Zähler mehr hätten es für Rang zwei sein müssen.

In zwei Durchgängen wurden die beiden Aufsteiger ermittelt. Ligaleiter Reinhard Zimmer: „Die stark eingeschätzte Mannschaft des SV Groß- und Kleinkaliber aus Hannover war als Nummer sieben der Regionalliga angereist und sicherte nach vier Jahren bei eindrucksvollen 3679 Ringen den Klassenerhalt. Echter neuer Aufsteiger ist der SV Uetze, ebenfalls aus dem Landesverband Niedersachsen.“ Besonders ärgerlich war es für den SV Assel aus Nordwest, ihm fehlte am Ende ein magerer Ring.

Bereits nach der ersten Serie mit jeweils vierzig Schüssen waren die Eutiner auf Rang sechs deutlich abgeschlagen. Ihren 1791 Zählern folgten 1809, das reichte mit zusammen 3599 nicht annähernd. Oliver Strugies war ebenfalls zur Halbzeit die Enttäuschung anzumerken, mit 363 war er nicht zufrieden. Die 375 Zähler versöhnten, am Ende hatte er 738 auf dem Konto und war Neunter. Ähnlich ging es Ulrich Schütt (363/369) mit zusammen 732 und Platz 14. Hermann Voß (726) und Friedrich Pietsch (723) kamen nicht an ihre Leistungen der Liga heran. Für den verhinderten Christian Langbehn musste Kestutis Grau ran (680). Da muss man gar nicht weiter nachdenken. „Wenn das Team komplett gewesen wäre oder wir eine größere Personaldecke hätten – das bringt aber alles nichts“, merkte Ulrich Schütt enttäuscht an. Der Verein sollte vielleicht einmal an einer Verstärkung arbeiten, gibt es doch genügend Einzelschützen in Ostholstein, die ständig für 360 Ringe gut sind. So wird es mit einem Aufstieg jedenfalls wohl nie etwas.

Mehr als Spaß und Saisonschluss sahen die Lübecker Sportschützen als Verbandsligazweite die Reise nach Hannover an. Sie setzten gleich sieben Schützen ein, wohl wissend, dasssie gegen die Spitzenteams nichts hätten ausrichten können. Für 3428 Ringe kam Rang acht heraus, die Hamburger Schützengesellschaft trat gar nicht erst an.

In der Sportwaffengattung Luftgewehr ein ähnliches Bild. Nummer sieben aus der Regionalliga Nord, die SG Steinkirchen, überzeugte mit 3871 Ringen und behielt ihre Ligazugehörigkeit, neu ist für 3855 der FC Simpel aus Niedersachsen als Zweiter dabei. Pech für den Schleswig-Holstein-Meister SV Roland Bad Bramstedt, bei 3845 Zählern fehlten am Ende des Tages elf magere Ringe. Auf Rang fünf kam der NDSB-Vizemeister SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt (3818). Nach dem schlechten Ausgang für die Schleswig-Holstein hält allein die Segeberger SG BooKuRiTra das Fähnlein weiterhin hoch.

Regionalliga-Aufstiegswettkampf
Luftpistole
1.SV Groß- u. Kleinkaliber NS 3679*
2.SV Uetze                 NS 3636*
3.SV Assel                 NW 3635
4.SV Oldenburg             NS 3625
5.SB Broistedt II          NS 3605
6.Eutiner Sportsch         ND 3599
7.Post SV Buxtehude        HH 3552
8.Lübecker Sportsch        ND 3438
9.Hamburger SGes           HH n.a.
   * Aufsteiger Regionalliga  Nord

Luftgewehr
1.SG Steinkirchen          NW 3871*
2.FC Simpel                NS*
3.SV R. Bad Bramstedt      ND 3845
4.SV Ladekop               NW 3837
5.Oly 72 Börm/Dörpstedt    ND 3818
6.SV Hahn                  NW 3811
7.Sportsch Hannover        NS 3799
8.SK Salzhausen            HH 3788
9.SG zu Königsberg         HH 3677
    * Aufsteiger Regionalliga Nord
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