29.02.2024

Ostholsteins Sportschützenjugend ließ andere schießen

Rekordbeteiligung bei Karl May-Besuch

Ostholstein/Bad Segeberg Die diesjährige Jugendfreizeit für gut 40 Mädchen und Jungen aus den Vereinen der Sportschützen und Gilden des Kreises Ostholstein in Bad Segeberg ist gelungen. Die Kalkberghöhlen mit Fledermäusen, das Erklimmen des Berges am Stadion und die Nachmittagsvorstellung des Winnetou-Abenteuers „Blutsbrüder“, das alles war kurzweilig und informativ.

Für den Jugendvorstand im Kreisschützenverband Ostholstein um deren Vorsitzende Lore Bausch aus Großenbrode zeichnete sich bereits kurz nach Versenden der Einladung ein Erfolg ab.

Foto von: (WB)
Höhlenmenschen Foto Lore Bausch

Schnell meldeten sich aus den 36 Vereinen gut 50 Interessenten, mit der ehrenamtlichen Helferschar ging es zunächst in die beeindruckenden Karlberghöhlen. „Obwohl wir besonders leise in die Höhlen hinab stiegen, flatterten die Fledermäuse eindrucksvoll auf. Ein tolles Erlebnis“, sagte Betreuer Klaus Müller vom Schützenbund Glasau-Sarau. Lore Bausch freute sich über den Wissensdurst der Jugendlichen: „Viele hatten keine Vorstellungen über das Leben im Dunklen für die Fledermäuse und Käfer, das war schon so etwas wie Biologieunterricht.“ Die später erkletterten Höhen des Kalkbergs ließen eindrucksvolle Blicke auf das Umland, den See und das Stadtgebiet mit dem Freilichttheater zu. Dort genossen die Freizeitmitglieder nach dem Mittagessen in der Jugendherberge und einem Stadtbummel die spannende Vorstellung von Winnetou I. „Endlich einmal ein Nachmittag ohne eigene Schießübung“, merkte der Woltersmühlener Niklas Woisin scherzhaft an. Er trainiert derzeit für den SV Malente intensiv für gleich drei Auftritte bei der deutschen Meisterschaft in München Ende August. „Geschossen wurde da ja auch schließlich durch andere schon genug.“

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