01.03.2024

Schützenjugend des Kreises

schaute nach Discgolfen in Kellenhusen den Haien zu

Großenbrode – 26 Teilnehmer verzeichnetet die diesjährige Jugendfreizeit der Sportschützenjugend Ostholstein. Darüber zeigte sich die Jugendvorstandsvorsitzende Lore Bausch vom Schützenverein Großenbrode zufrieden: „Seit zwei Jahren haben wir guten Zuspruch, werden folglich auch für 2013 ein buntes Programm erstellen.“ Schön wäre allerdings, wenn noch mehr als sechs Vereins ihre Vertreter entsenden würden.

Am Strand von Kellenhusen ging es auf die mit 22 Bahnen derzeit größte Anlage für „Discgolfen“. Die Mädchen und Jungen aus den Vereinen Eutiner Sportschützen, SSV Kassau, Schützenbund Glasau-Sarau, Schützenverein Scharbeutz und Schützenverein Großenbrode konnten gut die Frisbee-Scheiben auf den Weg bringen, das Einputten war jedoch schwieriger als gedacht. Kellenhusener Discgolfer gaben bereitwillig Hilfestellung. „Bei strahlendem Sonnenschein hatte der Wind allerdings so seine Tücken“, merkte Glasau-Saraus Jugendbetreuer Klaus Müller entschuldigend für viele Wurfversuche an.

Am Schießstand des Schützenverein Großenbrode gab es die notwendige Verpflegung am Grillstand. Weiteres Ziel der Jugendbegegnung der Sportschützen war das Meerwasserzentrum Fehmarn. Viele Mädchen und Jugend hatten die eindrucksvollen Ausstellungsräume mit den farbenprächtigen Fischen, Korallen und Schwämmen aus der tropischen Wasserwelt noch nie auf der Insel besucht. Faszinierend war die Sicht auf die ständig in Bewegung befindlichen Haie, die hinter einer 6 m hohen Panzerglasscheibe ihre Runden durch das Aquarium drehten und die Aufmerksamkeit auf sich zogen. „Das Betrachten ging so ruhig und aufmerksam zu, wie unsere Konzentration beim Training für unseren Schießsport sein soll“, sagte schmunzelnd Vorstandsmitglied und Betreuer Heiko Bausch. Der Zuspruch der mitgereisten Jugendbetreuer und die Äußerungen der Mädchen und Jungen am Schluss der Freizeit tat dem Jugendvorstand gut. „Nach so einem schönen und erlebnisreichen Tag für unsere Schützenjugend wollen wir gern Anregungen für das nächste Programm sammeln. Jugendfreizeiten sind also noch nicht überholt”, stellte Lore Bausch bei der Verabschiedung fest.

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