21.05.2024

Eutiner ungeschlagener Tabellenführer der Verbandsliga

Doppelsieg gegen zwei Aufsteigerteams
SB Glasau-Sarau überrascht mit 6:4 gegen Kiel

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Erneut der Beste Luftpistolenschütze der Eutiner Sportschützen: Ulrich Schütt schoss 375 und 376 Ringe. Foto: WB

Lübeck/Schuby – Die Luftpistolenmannschaft der Eutiner Sportschützen marschiert nach zwei Siegen gegen beide Aufsteigerclubs allein ungeschlagen auf die Verteidigung des Verbandsliga-Meistertitels los. Mit jeweils 8:2 gegen die Böklunder Sportschützen und die SG Beckersberg lief es erneut recht glatt. Schade war für den Schützenbund Glasau-Sarau die 4:6-Niederlage gegen die Segeberger Bürgerschützen, am Nachmittag folgte das versöhnliche 6:4 gegen die Hubertusschützen aus Kiel.

Bei Eutin gegen Böklund fand Ulrich Schütt mit 375:372 Ringen zu seiner gewünschten Stärke. „Das war ein Wettkampf, der durchaus bis zum Schluss auch anders hätte ausgehen können.“ Souverän Oliver Strugies beim 368:361, gut machte es der diesmal wieder eingesetzte Christian Langbehn mit 372:349. Leicht fiel die 40-Schussserie Friedrich Pietsch (351:334), überhaupt nicht zurecht kam am Vormittag Kathrin Knaipp (354:364): „Nach 366 Zählern gegen Lübeck wollte ich klar mehr.“ Das gelang ihr auch in der Begegnung gegen Beckersberg mit 367:340: „Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung.“ Ulrich Schütt erneut überzeugend mit 376:355, keine Mühe hatten auch Strugies und Langbehn. Als Fünfter traf Pietsch ausgerechnet auf den Leistungsstärksten bei den Aufsteigern (354:367). Weiter geht es am 4. Dezember in Kiel gegen die Gastgeber und gegen die Segeberger.

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Ein Tag für den jungen Jan Wroblewski vom SB Glasau-Sarau: nach 371 und 373 Zählern ist der die Nummer eins. Foto: WB

Die Bürgerschützen ließen in den fünf Paarungen nur Siege durch die Glasau-Sarauer Klaus Müller (361:356) und erst 17-jährigen Jan Wroblewski (371:350) zu, 4:6 hieß es am Ende. Die Mannschaftsaufstellung am Nachmittag erwies sich für den Schützenbund als glücklich. Gegen die Kieler riss zunächst Jan Wroblewski mit eindrucksvollen 373:367 alle mit. Fast alle, denn Klaus Müller und Sohn Jan brachen leider in der Leistung ordentlich ein. Nun war es Sache von Helge Jess und Nils Meyer mit 355:327 und 338:331 Ringen gegen allerdings schwache Bahnnachbarn die Einzelsiege zwei und drei, damit das 6:4 klar zu machen. „Hauptsache gewonnen“, flüsterte Wroblewski erleichtert und fügte hoffnungsvoll hinzu: „Jetzt holen wir uns auch am 4. Dezember in Sarau die Punkte gegen Beckersberg. Bei Böklund weiß ich das noch nicht.“
In der Tat zeigten die Böklunder mit dem 8:2 über die Lübecker Sportschützen bei ihrem dritten Erfolg aus vier Begegnungen, dass zusammen mit dem VfB Schuby bei jetzt 6:2 Tabellenpunkten die Jagd auf die Eutiner Sportschützen begonnen hat.

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