23.04.2024

Ostholsteiner Stefan Dost bei Feldbogen-DM wieder einmal Neunter

Bester Nordvertreter in der Altersklasse Master

Foto von: Wilhelm Boller
Stefan Dost (links) vom SV Göhl im Gelände der Feldbogen-DM bei Mittenwald. Foto: WBO
Foto von: Wilhelm Boller
Seit Jahren mischt Stefan Dost auch auf nationaler Ebene mit. Foto: WBO

Göhl   Eine lange Reise nach Mittenwald in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen hat der 54 Jahre alte Oldenburger Stefan Dost vom SV Göhl auf sich genommen. Dort galt es, die Pfeile in einem anspruchsvollen Gelände möglichst in die Mitte der Scheibe bei den Deutschen Meisterschaften im Feldbogenschießen zu befördern. Am Ende sprang für den zielsichersten Vertreter aus dem Bereich des Norddeutschen Schützenbundes wieder einmal Rang neun unter diesmal 29 Startern heraus.

„Es hat richtig Spaß gemacht, die Anforderungen beispielsweise 50 Meter Entfernung mit Steigungswinkeln von 40 Grad rauf und 30 runter ist für uns Flachländer aus dem Norden schon etwa so, wie für den Jamaica-Bob bei den Olympischen Spielen“, scherzt Dost, Starter in der Altersklasse Master (50 bis 65). Neben dem Compound-Bogenschießen auf glatter Ebene im Freien und in der Halle reizt ihn dieser Bogen-Geländesport. Gern erinnert er sich an jeweils vierte Plätze bei den nationalen Meisterschaften 2016 in Bad Segeberg in der Halle und 2017 im Freien in Hallbergmoos, allerdings ohne die Geländeproblematik mit dem Compoundbogen. „Bei Feldbogen kann ich am Besten Rang neun, das erreichte ich 2016 in Moosbach und 1017 in Hohegeiß“, ergänzt Stefan Dost lachend im Gespräch mit dem zweiten NDSB-Starter Frank Adler, der nicht so einen guten Tag hatte. „Meine 361 Ringe hätten etwas höher ausfallen können, als Vierter der Landesmeisterschaften in Schleswig-Holstein hatte ich 373 auf dem Konto. Der neue Meister des DSB wurde Bernd Deters vom SuS Schwichteler aus dem Landesverband Nordwest. Anerkennung.“

Wir so häufig, verbindet Stefan Dost eine Meisterschaft gleich mit einer Urlaubsreise. Ehefrau Ute, selbst Bogenschützin, wird ihn zu einem internationalen Bogenturnier nach Turin begleiten. Und die Daumen drücken, damit „alle ins Gold“ sausen.

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