Kreisjugendkönig

Niclas Heuser aus Großenbrode löst Jan-Patrick Bolte als Kreisjugendkönig ab

Kassau Mit einer kaum zu messenden Differenz nach elektronischer Auswertung der Schießscheiben gewann der 14-jährige Niclas Heuser vom Schützenverein Großenbrode den Wettkampf als neuer Kreisjugendkönig des Kreisschützenverbandes Ostholstein. Teiler 5,0 heißt die schlichte Wertung, gemeint ist damit die Abweichung vom unmittelbaren Scheibenmittelpunkt. Sein Bruder Lucas war mit Teiler 6,0 Zweitbester. Diese beiden schossen mit dem Luftgewehr, Platz drei schaffte Sönke Witt vom SSV Kassau mit der Luftpistole (25,6).

Lore Bausch als Kreisjugendleiterin begeistert: „Die beiden besten Zehnen waren richtige Volltreffer, man konnte mit bloßen Auge den Unterschied bei Niclas und Lucas nicht erkennen. Und eigentlich auch gar keine Abweichung vom Mittelpunkt.“ Sie hatte mit den Vorstandsmitgliedern der Schützenjugend Rüdiger Witt und Jan Müller im SSV Kassau einen guten Gastgeber gefunden. „Die Organisation in Kassau klappt immer vorzüglich.“ Die schon traditionelle Zusammenkunft zur Ehrung der Rundenwettkampfsieger mit Erfahrungsaustausch am zünftigen Grill ist würdiger Abschluss der Saison. Lore Bausch verabschiedete den Vorjahreskönig Jan-Patrick Bolte von der Schwartauer Schützengilde mit einem Erinnerungspokal und freute sich sichtlich, die Königskette ihrem eigenen Nachwuchs aus der Jugendabteilung zu überreichen. Die Großenbroder schnitten bei 36 Startern mit einem guten fünften Rang durch Yannik Siggelkow unter den Vertretern aus acht Vereinen in diesem Jahr besonders erfolgreich ab. Polte gratulierte seinem Nachfolger anerkennend, er landete in diesem Jahr auf dem zehnten Platz.

Angetan waren die Mädchen und Jungen von den neuen elektronischen Anzeigeeinrichtungen beim SSV Kassau. Nur wenige Vereine des Kreisschützenverbandes Ostholstein waren finanziell bis heute in der Lage, die neue Entwicklung im Schießsport umzusetzen. Auf den meisten Schießständen gibt es noch Seilzuganlagen. Der neue Kreiskönig Niclas Heuser: „Bislang hielten wir ja Pappscheiben in den Händen, jetzt werden die satten Zehnen unmittelbar auf dem Bildschirm angezeigt. Das ist schon toll.

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