Malenter Luftgewehrschützen patzen zweimal in der Liga

SSV Kassau schlägt Ahrensburg unterliegt, aber Lübecker Sportschützen unglücklich

BAD MALENTE/STRUXDORF Der zweite Wettkampftag in der Luftgewehr-Verbandsliga lief nicht so ganz nach dem Geschmack der beiden OH-Teams. Während der Schützenverein Malente zu Hause mit 4:6 gegen die Segeberger Schießsportgemeinschaft BooKuRiTra mit 4:6 und anschließend mit diesem Resultat gegen Tabellenführer SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt unterlag, schaffte Aufsteiger SSV Kassau gegen den weiteren Neuling Ahrensburg immerhin ein 7:3. Die Lübecker Sportschützen hatten auf zwei Positionen die besseren Nervenvertreter und gewannen so 6:4. Wenngleich alle acht Fünferteams starke Schießsportler in ihren Reihen haben, so lässt sich jetzt bereits abschätzen, dass Olympia 72 wohl in Richtung Meisterschaft marschieren wird.

386 und 389 Ringe hatten der jetzt neuen Starterin Nadja Koltrowitz im Malenter Team die erste Position eingebracht. „Damit konnte ich heute überhaupt nicht umgehen. Ein wenig zu viel Respekt hatte ich vielleicht auch noch für meine Bahnnachbarin Veronique Bublitz“, sagte die Ammersbekerin, die nach Studium und Wohnsitzwechsel nach Ammersbek ihren „alten Verein“ Malente wieder entdeckt hat. Mit 374:378 ging die Partie an die ehemalige Bundesligastarterin verloren. Chancenlos auch Christian Hirsch (377:384) und Birte Ihms (374:390). „Andy Scheff neben mir schoss dreißigmal in die Zehn“, bemerkte sie anerkennend und gratulierte. Ihren Stremel runter schossen jedenfalls Tim Gruthoff (378:365) und Ewald Kerner (381:363). „Wir hatten es aber auch leicht“, sagte schmunzelnd Kerner, der damit für die zweite Begegnung am Nachmittag gegen den Tabellenführer ganz nach oben rückte.

Zur gleichen Zeit freute sich der SSV Kassau in Börm über drei Einzelsiege und ein Unentschieden gegen Ahrensburg. Jens Path (384:378) musste aber wie Frederike Holz (382:379) aufpassen, geschenkt wurde ihnen nichts. Klarer setzte sich Jo-Isabelle Flor mit 379:371 durch, Henrik Meier schoss mit 382 zum Ausgleich. Mit guten 380:386 unterlag Stephan Dohm. So waren die besten Voraussetzungen für den zweiten Wettstreit gegen Lübeck geschaffen. Path und Flor machte ihre Sache mit 389:385 und 381:364 auch gut. Henrik Meier wollte nicht verstehen, dass er mit 384:386 die Punkte nicht bekam, ebenso zwei Zähler fehlten Dohm (379:381). Mit sich etwas böse war Holz, die auf 367 Ringe herunter fiel und so am 4:6 nichts machen konnte.

Trainer Ingolf Falkenberg hoffte für seine Malenter nun auf die Überraschung gegen den Tabellenführer. „Gegen die bundesligareifen Ringzahlen von Line Petermann im Vergleich mit Kerner beim 391:373 und 390:372 von Esben Jakobsen über Gruthoff war nichts zu machen, aber Christian Hirsch war mit 382:384 doch dicht an unserem Erfolg. Schade!“ Auf die Frauen Birte Ihms (386:383) und Nadja Koltrowitz (381:379) konnte er sich diesmal verlassen. Malente packte dennoch betrübt die Sportgeräte ein.

Weiter geht’s am 16. Dezember in Lübeck gegen die Sportschützen und gegen Norderbrarup. Kassau hat in Börm den Tabellenersten und die SSG BooKuRiTra als Partner.

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