Vier Ostholsteiner gewinnen Wanderpreis der Landesregierung

Kassauerin Lina Meier mit 393 Ringen beste Luftgewehrschützin

Foto von: Wilhelm Boller
So sieht es aus, wenn die künftige Bundesligaschützin Lina Meier 393 Ringe auf die Ergebnisanzeige bringt. Foto: WBO
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Das OH-Team mit Yannik Voigts, Lina Meier, Celina Sophie Dahm und Bernd Klepper (v. l.) holen nach 2015 endlich wieder einmal den Wanderpreis der Landesregierung. Foto: WBO

Kellinghusen   Nach 2015 setzte sich wieder einmal eine Vierermannschaft von Sportschützen aus dem Kreis Ostholstein gegen weitere acht Kreisverbandsmannschaften aus Schleswig-Holstein im Wettbewerb „Wanderpreis der Landesregierung“ durch. Die im Landesleistungszentrum des Norddeutschen Schützenbundes erreichte Ringzahl von 1512 macht gegenüber den Verfolgern aus den Kreisverbänden Segeberg mit 1474 und Plön mit 1473 die Überlegenheit in diesem Jahr deutlich. Beste Luftgewehrschützin war mit eindrucksvollen 393 Ringen Lina Meier vom SSV Kassau.

Dieser Verein stellte mit der Nachwuchsschützin Celina Sophie Dahm (381) und dem Altersklassenstarter Bernd Klepper (373) den Kern der Mannschaft. Vom Schützenverein Scharbeutz schoss Yannik Voigts ergänzend 365 Zähler mit der Luftpistole. Der seinerzeit als „Ministerpräsidenten-Pokal“ gestartete Wettbewerb nach Ende der Ligarunde hat seinen Reiz und Anspruch darin, dass drei Gewehrschützen und ein Luftpistolenstarter gemeldet werden müssen. Zudem muss von den Vieren einer der Schützenklasse angehören, neben einer Damenstarterin sind ein Vertreter aus Jugend/Junioren sowie ein Altersschütze/Senior zu melden.

Lina Meier schoss bereits im Siegerteam von 2015 das den Sieg mit 1511 Ringen davon trug, sie selbst gehörte seinerzeit noch der Juniorinnenklasse an und lieferte dabei mit 382 Ringen schon eine gute Leistung ab. Vor einem Jahr schloss das Ostholstein-Team als Zweiter ab, jetzt durfte endlich wieder gefeiert werden.

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