Ungeschlagener Schützenbund Glasau-Sarau muss für Aufstieg noch zittern

Landesliga Süd der Luftgewehr-Auflageschützen vor der Entscheidung
3:2 über Lola Sportschützen entschied Klaus Müller im Stechen

Foto von: Wilhelm Boller
Manuela Gohlicke vom Schützenbund Glasau-Sarau bleibt im Bezirk Ost/Süd mit 314,47 Ringen noch Beste, kann sie das durchhalten? Foto: WBO

Sarau   Die Entscheidung über die Meisterschaft und damit den Aufstieg ist in der Bezirksliga Ost/Süd der Luftgewehr-Auflageschützen auf den letzten Wettkampftag Ende Februar vertagt. Der Schützenbund Glasau-Sarau holte in der Besetzung Manuela Gohlicke, Klaus Müller, Holger Perkun, Manuel Zamorano und Bernhard Jürgensen gegen Verfolger Lola Sportschützen mit 3:2 den sechsten Sieg, hat aber noch gegen die starke Sülfelder Schützengilde zu bestehen. Interessant bleibt auch, ob Manuela Gohlicke mit ihrem Leistungsschnitt von 314,47 Ringen gegen die Sülfelderin Ellen Spahr (313,42) Rang eins der Besten verteidigen kann. Spahr ließ zuletzt mit 316,2 aufhorchen.

Die Lola-Sportschützen aus der Nähe von Hohenlockstedt machten es dem Schützenbund richtig schwer. Manuela Gohlicke musste beim 314,5:313,5 schon bis zum 30. Schuss voll konzentriert bleiben. Das tat auch Klaus Müller und strahlte über 314,2 Zähler. Der Blick auf den Nachbarmonitor aber zeigte, dass Andrea Lohse ebenfalls dies gute Resultat erreicht hatte, das bedeutet Stechen. Holger Perkun hatte als Dritter im Team leicht mit 315,9:304,5 gewonnen und den zweiten Punkt gesichert. „Das habe ich wohl noch gar nicht im Wettkampf geschossen“, sagte er wie befreit. Für Manuel Zamorano und Bernhard Jürgensen reichte es nicht, also kam es nun auf das folgende Stechen an. Alle acht Schützen schauten konzentriert zu, hier ging es um etwas. Klaus Müller blieb „vollkommen gelassen, obwohl ich wusste, dass es heute schon in Richtung Meisterschaft gehen würde“, wie er hinterher sagte. Bereits mit dem ersten Schuss von 10,8 gegen 10,1 von Andrea Lohse sicherte er das 3:2, den sechsten Sieg in Folge für die Sarauer.

„Die Sülfelder SchG als letzten Gegner und Drittplatzierten dürfen wir nicht unterschätzen, bei deren 2:3 gegen die Lola Sportschützen haben drei von fünf Starter mehr als 310 Ringe geliefert. Lola hat es gegen die Schwartauer SG II am Schlusstag leichter als wir“, so Müller. Aber dann ging im Team eine etwas beruhigende Rechnung los. „Wenn Lola 5:0 gewinnt könnten wir auch 2:3 gegen Sülfeld verlieren, um bei Gleichstand doch Meister und Aufsteiger in die Landesliga zu werden. Aber natürlich wollen wir gewinnen“, sagte lächelnd und zuversichtlich Manuela Gohlicke.

Die Sülfelder SchG rangiert punktgleich mit der Schützengemeinschaft Hartenholm-Hasenmoor bei 8:6 auf Rang drei im Feld der acht Fünfermannschaften. Hinter den Schwartauern mit 6:6 folgen mit je 2:10 die SchG Stuvenborn und der SchV Klein Wesenberg, Schlusslicht ohne Punktgewinn sind die Lübecker Sportschützen. Aus Ostholstein schaffte die zweite Mannschaft der Schwartauer Schützengilde gegen die Lübecker ein 3:2 und landet unter sechs Fünferteams mit 6:6 Punkten auf Rang fünf. Die Schwartauer kamen in der Runde erst spät so richtig in Schwung. Am vorletzten Wettkampftag erreichten Petria Petzold, Jörn Depelmann, Wolfgang Belhustede, Klaus Dieter Buch und Mathias Fahr ein glattes 5:0 über die SG Stuvenborn III. Gegen die Lübecker wurden zusätzlich Ina und Isabelle Knaipp eingesetzt.

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